Posts by Boser

Ein stilles, kaltes Gift

… auch diese Lehre liegt nun tief im Bewusstsein, zu verlieren, was hätte bewahrt bleiben müssen. Das Herz geht sonderbare Wege und ein anderes dreht sich um und nie fühlst du dessen Wahrheit mehr. Und das Hinterlassene tastet sich durch den Nebel, strauchelt, folgt ungewissen Pfaden, solchen, denen keine Seele folgen kann, sucht nach Farben […]

rauschen

Der Sturm spült die Gedanken an dein Ufer, in der Nacht. Der Mond macht sie sichtbar.

eigentümliche Worte

Würden wir sämtliche besitzergreifenden Worte aus unserer Sprache verbannen, würden mit ihnen die Natur der Produktionsmittel, wie wir sie kennen und dessen Umgang verbannt.  Ebenso eliminierte sich wie von selbst der Umgang mit den Menschen als Ware, als etwas Eigentümliches. Wir wären Wilde, wie sie die Entdecker in alten Zeiten inmitten von Wäldern trafen. Bewehrt […]

Am Morgen

Stille zuerst. Im Zwielicht geborgener Träume. Dann, fährt der Wind in die Blätter. Die fallen Wünschen gleich, unbeschrieben, ungezählt, auf den feuchten Boden morgendlicher Sehnsucht, die wiegend sich öffnet, das gefärbte Leben zu verwandeln. Dann wieder Stille.

Scholle

Was macht der Mensch in dieser Welt, wenn er sich nicht hinterlassen kann? Er kultiviert seine Spuren im Antlitz seiner Tage, und schürft wie mit einem Pflug die Scholle auf der er lebt. Doch das Leben selbst ist der Boden den er pflügt, für eine reichhaltige Ernte. Während er ergraut, füllt sein Tun das Land […]