Klippen

Und da stehen wir, hoch erhoben,
wie Leuchtturmwärter. Schauen
auf die Klippen und jene Wracks,
die unserem Licht entgingen.

Sie liegen wie Wünsche,
aus fernem Hoffen,
zerborsten und verrottet,
nur noch Landschaft,
in der Gischt der Träume,
den  sicheren Hafen
vergebens gesucht
durch alle Nebel hindurch.

Und dann, der Blick wird frei,
für das Grandiose, das Verlorene.
Und die Gezeiten spielen ihr Lied,
am Horizont der Wiederkehr.