mit einem Auge

Anstatt zu klopfen an die Tür –
ein Blick durchs Schlüsselloch,

mit pochendem Herzen
und verbotenen Gedanken

Du bist wie ich, von der Zeit vergessen.

Weise Männer, messen Menschen nicht an ihrem Alter,
sie sehen tief in die Augen hinein, ergründen die Seele
und begreifen das ein kleines Dasein, ein Leben,
sich nicht messen lässt, mit der Kraft und der Gewalt,
dem sie im Diesseits ausgesetzt ist.

Der Mensch ist verletzlich. Die Vergänglichkeit ist sein Maß,
jede seiner Handlung ist ein Schritt in die Seelen der Ahnen.
Alles was dir widerfahren ist, hast die mit Trotz und Wut
in dich hinein gelegt und dennoch, ist eine Gnade in dir,
ein Vergeben, das du am Leben bist.

Deinen Frieden mit den Göttern zu machen, ist dein Wunsch
und dennoch verfluchst du sie? Gehe zurück alter Mann,
gehe zurück in die Zeit und finde, was du hinterlassen hast,
denn es ist nicht verloren, es folgt dir.

Du hast ein Herz, und es zu verstecken,
ist eines Mannes deiner Größe unwürdig.

Gehe zurück in die Zeit.

warten

Und noch während du
das Fleisch präparierst,

geht mein Hunger
auf Entdeckungsreise.

Nur eine Ahnung,
hat das Leben gekostet.

Gewissheit nun,
dringt durch dein Lachen,
in die Risse, deines Seins.

Nur ein Schlüsselloch
durch das du siehst.

Im Kerzenschein, nur Schatten.
Eitelkeit im Licht.
Im Spiegel, nur die Zeit.

Citta

Erkenntnis und Mitgefühl,
Verstand und Ausdruck

In den Lehren dieser Welt,
sind einfache Wahrheiten

Gelassenheit und Reflexion,
Form und Wandel

In den neuen Schulen der Welt
fehlen die Spiegel, zum Wir