Nur deinen Name kenn ich nicht

Ich wäre dir ergeben, ohne meinem Willen zu verzeihen,
was tief liegt, im Unmöglichen

Du wärst Herrscherin und Gnade,
du wärst fremd dir selbst. 

Läge ich zu Füßen deinen Wünschen, deiner Macht,
wäre gebunden an die Nacht in der du mir Nahe bist,
im Sinnesrausch und ein Leben würd‘ ich geben
dein zu sein, einzig zu gehören, was Gabe ist an dir
und in dir zu zergehen, was geben ist, ganz erfüllend in der Zeit,
die kein Maß hat, kein Hier kein dort, kein Nur.

Ergeben wäre ich dir, teiltest du was Sehnsucht ist,
in tiefen Zügen deiner Lust, deiner Höhe und würde
im dunklen ich noch wissen, was Hände greifen
was Zunge schmeckt, wohin ich stoße, tastend atmend fühlend,
ergebend in dich hinein. 

Doch hast du vergessen, was Sinne sind, so halte ein,
gebe das Geschenk nicht, borge, halte Pfand, in der Hand
was wächst, an dir, in meinem Wunsch, zu erfüllen,
was Freude dir ist, nicht Verzweiflung, nur Lust
und halte königlich den Stab hinan, zu zeigen, worin wir einig sind
wo wir verbinden, was in  der Ferne brennt.

Ein Feuer löschen ist der Durst der auf den Augen,
auf der Zunge brennt. 

Gefangener meiner Selbst, bist du das Bild,
in meinem Schatten! 
Hell und Wild und weit!
In alle Ewigkeit.

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Mit diesem Reichtum,
greifen wir weit hinein,

in die Seelen, der Armen …

Farce

Bedenkt man, wer Geschichte schreibt
und wer sie lenkt

so ist die Zukunft eine Farce …
Wirklichkeit geworden

Im Stillen

Ich bin in dir,
ein Traum von mir.

Durchmesse, deine  Sinne!

Du bist in mir,
ein Traum von dir.

Und alle Sinne, halten Wacht!

Ein stilles, kaltes Gift

… auch diese Lehre liegt nun tief im Bewusstsein,
zu verlieren, was hätte bewahrt bleiben müssen.

Das Herz geht sonderbare Wege
und ein anderes dreht sich um
und nie fühlst du dessen Wahrheit mehr.

Und das Hinterlassene tastet sich durch den Nebel,
strauchelt, folgt ungewissen Pfaden, solchen,
denen keine Seele folgen kann,
sucht nach Farben im kalten Grau

und verlässt sie wieder
und alles was vergangen ist,
wird gelöscht, vom Licht der neuen Zeit.

Ade, das Wort ist wie ein Tod, der dich holt.
Ein stilles, kaltes Gift.